Herbstfrüchte

1 Posted by - 9. September 2017 - Allgemein

Zum Herbst gehören die bunten Blätter ebenso wie die Kastanien, die zu Hauf jetzt in den Parks am Boden liegen und darauf zu warten, gesammelt zu werden. Als Kinder haben wir Tiere und Ketten daraus gebastelt, als Erwachsene tragen wir die eine oder andere Kastanie in unseren Manteltaschen herum, bis sie schrumpelig werden. Schließlich fühlen sie sich so gut an. Habt ihr euch auch schon öfter gefragt, was man aus den glänzend braunen Nussfrüchten machen könnte?
Sie eignen sich als Zutaten für zum Beispiel Salben, Cremes, Duschgels, Shampoos, Zahnputzpulver, aber auch als Waschmittel.

Wir haben eine Seite entdeckt, auf der ihr einige Rezepte findet. In diesem Sinne, auf in den Wald oder zum Beispiel in den Prater!

Wissenswertes: Warum heißt die Rosskastanie eigentlich „Rosskastanie“?
Weil man Kastanien in früherer Zeit an Pferde, also Rösser, verfüttert hat, wenn sie unter Husten und Atemnot litten – daher der Name „Rosskastanie“. Sie wurden auch vorwiegend als Tierfutter genutzt. Zwar gab es den Brauch, immer eine Rosskastanie in der Hosentasche mit sich zu tragen, weil das vor Rheuma schützen sollte, doch als richtige Heilpflanze für den Menschen wurde die Kastanie erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckt. (c)